Als der liebe Gott die Mutter schuf...  

...
machte er bereits den sechsten Tag Überstunden. Da erschien der Engel und sagte: „Herr, ihr bastelt aber lange an dieser Figur!“ Der liebe Gott antwortete. „Hast du die speziellen Wünsche auf der Bestellung gesehen?“ Sie soll pflegeleicht, aber nicht aus Plastik sein. Sie soll 160 bewegliche Teile haben. Sie soll Nerven wie Drahtseile haben. Auf ihrem Schoß sollen 10 Kinder gleichzeitig sitzen können- und trotzdem muss sie auf einem Kinderstuhl Platz haben. Sie soll einen Rücken haben, auf dem sich alles abladen lässt, und sie soll in überwiegend gebückter Haltung leben können. Ihr Zuspruch soll alles heilen können, von der Beule bis zum Seelenschmerz. Sie soll 6 Paar Hände haben.

Da schüttelte der Engel den Kopf und sagte: „ Sechs Paar Hände, das wird kaum gehen!“
„Die Hände machen mir keine Kopfschmerzen“, sagte der liebe Gott,
„aber die 3 Paar Augen, die eine Mutter haben muss.“
„ Gehören die zum Standardmodell?“ fragte der Engel.
Der liebe Gott nickte: „Ein Augenpaar, das durch geschlossene Türen blickt, während sie fragt: Was macht ihr denn da drüben? - obwohl sie es längst weiß. Ein zweites Paar im Hinterkopf, mit dem sie sieht, was sie nicht sehen soll, aber wissen muss. Und natürlich die zwei Augen hier vorn, mit denen sie ein Kind ansehen kann, das sich unmöglich benimmt und trotzdem sagen: Ich verstehe dich und habe dich sehr lieb – ohne dass sie ein einziges Wort spricht.“
„ Oh, Herr“, sagte der Engel und zupfte den Lieben Gott sanft am Ärmel,“ geht schlafen, macht morgen weiter!“
„ Ich kann nicht“, sagte der liebe Gott, „denn ich bin nahe daran, etwas zu schaffen, das mir einigermaßen ähnelt. Ich habe bereits geschafft, dass sie sich selbst heilt, wenn sie krank ist, dass sie 20 Kinder mit einem einzigen Geburtstagskuchen zufrieden stellt, dass sie einen Sechsjährigen dazu bringt, sich vor dem Essen die Hände zu waschen, und einen Dreijährigen überzeugt, dass Knete nicht essbar ist und dass sie übermitteln kann, dass Füße zum Gehen und nicht zum Treten von mir gemacht sind.“

Der Engel ging langsam um das Modell der Mutter herum. „ Zu weich seufzte er.“
„ Aber zäh“, sagte Gott, „ du glaubst gar nicht, was diese Mutter alles leisten und aushalten kann!“
„ Kann sie auch denken?“ fragte der Engel.
„ Nicht nur denken, sondern sogar urteilen und Kompromisse vergessen!“
Schließlich beugte sich der Engel vor und fuhr mit einem Finger über die Wange des Modells. „ Da ist ein Leck“, sagte er, „ ich habe euch ja gesagt, Ihr versucht zuviel in das Modell hineinzupacken.“
„ Das ist kein Leck“, sagte Gott, „ das ist eine Träne.“
„ Wofür ist sie?“
„ Sie fließt für Freude, Trauer, Enttäuschung, Schmerz und Verlassenheit.“
„ Ihr seid ein Genie!“ sagte der Engel.
Der liebe Gott blickte versonnen.
„ Die Träne“, sagte er „ ist das Überlauf- Ventil.“

 

Eltern und Kinderlosen

Eltern und Kinderlose bewohnen zwei verschiedene Dimensionen. Kinderlose kennen die Welt um sechs Uhr morgens am Sonntag nicht. Sie wissen nicht, wie es ist, an einem Sonnabend schon um 19.45 Uhr ins Bett zu gehen. Sie kennen nicht das Gefühl der Panik, wenn ihnen bei einem Spaziergang eine leise Stimme zuflüstert: "Ich muss groß." Ach, sie wissen nichts von Monstern, die nachts in Zimmern lauern und vertrieben werden müssen. Sie ahnen nicht, dass man ein krakeliges Gewirr aus Strichen und Kreisen für wunderschön halten kann. Sie kennen keine Bettdecken, die nachts eigenmächtig von kleinen Körpern rutschen. Sie kennen das beruhigende Gefühl nicht, wenn man leisen Atem spürt. Sie wissen nicht wie es ist, wenn sich bei Gefahr eine kleine Hand in die eigene schiebt. Sie sind noch nie mit feuchten Honigbrotresten gefüttert worden. Haben noch nie ein Pflaster auf eine Wunde geklebt, die keine ist. Sie wissen nicht wie es ist, wenn sich kleine Brüder küssen. Sie kennen das Gefühl nicht, ein nasses, nacktes Kind in ein Badelaken zu wickeln und es an sich zu drücken. Sie wissen nicht mehr, dass Haare waschen unsagbar widerlich ist. Sie haben vergessen, dass nichts besser schmeckt als Nudeln mit Ketchup. Sie haben noch nie ein Königreich für einen Schnuller eintauschen wollen. Sie kennen den weißen Schimmer im Gaumen nicht, der ein Zahn wird.
Sie sind ausgeschlafen, gut. Sie haben Zeit für sich, auch gut. Sie müssen nicht die Giftnotrufzentrale anrufen und fragen, ob es schädlich ist, Sonnenmilch zu trinken. Sie müssen keine verwüsteten Zimmer aufräumen. Kein Spielzeug reparieren. Keine Angst vor Autos haben. Keine Gute-Nacht-Geschichten erzählen, keine blöden Kinderlieder singen und keine Sesamstrasse gucken. Sie brauchen nicht dauernd neue Schuhe zu kaufen, weil die alten zu klein sind. Sie müssen niemals unmögliche Fragen beantworten. Sie brauchen nicht Nächte durchzuwachen, weil jemand vierzig Grad Fieber hat, der noch keinen Meter groß ist. Sie brauchen nicht zu untersuchen, bewachen, verhindern, wiegen, messen, säubern, tragen und zu schaukeln. All das brauchen sie nicht. All das dürfen sie nicht.

 

Die wirklichen Meilensteine oder die Entwicklung unserer Süßen

Ratgeber über die Entwicklung von Kindern können Ihnen genau sagen, wann Ihr Baby laufen und sprechen wird oder wann es Bachs Violinkonzert in A-Moll spielen kann. Hier finden Sie einige bemerkenswerte kleine Meilensteine, die in solchen Büchern nie Erwähnung finden:

1 - 5 Monate:
Schnell entwickelt das Baby große hinreißende Augen und ein gewinnendes Lächeln, es kann an den Zehen nuckeln und gibt Töne von sich, die jedes Elternherz erweichen. Jetzt hat es uns in der Hand. Zeit für ein wenig mehr Action...

5 Monate:
Kraft und Koordinationsvermögen steigen - jetzt kann es die volle Schüssel Brei in Papas Schoß kippen und die Babyrassel im taktisch günstigsten Moment aus dem Kinderwagen werfen.

6 Monate:
Theoretisch könnte es jetzt die Nacht durchschlafen. Tut es aber nicht. Es findet nämlich heraus, dass Papa und Mama beim geringsten Anzeichen ins Zimmer geschossen kommen und wahlweise die Brust, die Flasche oder Streicheleinheiten anbieten. Das ist das Leben! Wer braucht schon Schlaf?

8 Monate:
Es krabbelt in Richtung großer Pflanzen, elektrischer Geräte und teurer Erbstücke auf wackligen Tischen.

9 Monate:
Es kann kleine Gegenstände, wie Gummibaumblätter, Lautstärkeregler und Porzellanscherben von einer Hand in die andere nehmen.
Es liebt Fingerfood. Es hat gelernt, dass Karotten weiter fliegen als Erbsen, dafür aber schwieriger in den Teppich zu quetschen sind als diese, und dass Salzstangen erst richtig Spaß machen, wenn man sie in den Videorecorder steckt.

10 Monate:
Es zieht sich mittlerweile an CD-Regalen, voll beladenen Wäscheständern oder wackligen Tischen hoch. Es landet hart auf dem Hintern, wobei die Windel, die es soeben gefüllt hat, den Aufprall hervorragend abfedert.
Es liebt es, vorgelesen zu bekommen und entwickelt großes Interesse an bebilderten Büchern. Diejenigen mit dicken Seiten machen das beste Geräusch beim Zerreißen, während die Hochglanzseiten am besten schmecken.
Nächtliche Ausflüge aus dem Kinderbett gehören mittlerweile zum festen Repertoire.

11 Monate:
Es spricht die ersten Worte, wie zum Beispiel "Mmmmhhgragh" (Mama), "Pfffiiifff" (Papa), "Phupuh" (Auto) oder "uuuhhhffff" (Hund).

12 Monate:
Die ersten Schritte ohne fremde Hilfe. Die ersten Kopf-, Hand- und Knieverletzungen ohne fremde Hilfe.
In diesem Alter schlafen die meisten Kinder die Nächte durch, in denen sie bei Oma zu Besuch sind. Nicht jedoch, wenn sie zu Hause schlafen.

14 Monate:
Es kann einen Löffel dazu verwenden, von Zeit zu Zeit aus Versehen kleine Mengen an Essen auf den Fußboden zu befördern.

15 Monate:
Jetzt ist es geschickt genug, dies mit Absicht zu tun. Fortgeschrittenere Kinder unterziehen verschiedenen Materialien Tests, indem sie Essen auf Wand und Decke verteilen. Und dabei herausfinden, dass Kartoffel am besten klebt, Zwieback dagegen am schlechtesten, aber Marmelade die zufriedenstellendsten Ergebnisse zeitigt.

16 Monate:
Man kann dem Kind jetzt mindestens ein wahnsinnig kompliziertes Wort beibringen, mit dem es Freunde und Verwandte gleichermaßen beeindruckt. Favoriten vieler Eltern sind "Ganglion", "Bioresonanz", "Bayern München" oder "subversiv".

20 Monate:
Es versteht Anweisungen und Ermahnungen schon ziemlich gut, schafft es aber gleichzeitig, seine Eltern vom Gegenteil zu überzeugen.

22 Monate:
Die ersten Kinderzimmer-Wandzeichnungen entstehen. Diese lassen sich üblicher Weise in drei Kategorien einteilen:
a)
"Größte Putzorgie der Welt."
b)
"Eine noch größere Putzorgie als beim letzten Mal."
c)
"Sieht aus, als müsste Papa neu tapezieren..."

2 Jahre:
Eimer mit allerlei Flüssigkeiten werden auf den Kopf gestellt, so dass alles nass wird. Das Töpfchen-Training beginnt: Oh je, kann mal jemand einen Lappen holen?
Es kennt Sie mittlerweile gut genug, um zu wissen, dass Sie "Ja" meinen wenn Sie "Nein" sagen (bei ausreichend lautem Geschrei). Es kann nun in der Öffentlichkeit laut und deutlich jedes Schimpfwort zum Besten geben, das es je aufgeschnappt hat.

26 Monate:
Die physische Koordinationsfähigkeit ist nun beinahe voll ausgebildet. Es vermag nun gleichzeitig zu stampfen, zu schreien und Kopf und Arme hin und her zu werfen - das alles bevorzugt in Geschäften. Außerdem kann es auf den Hinterkopf fallen und einen Ball durch die Scheiben von Gewächshäusern schießen.

28 Monate:
In diesem Alter sind alle Kinder fähig, mit peinlichen, gefährlichen oder verrückten Aktionen den ersten Platz bei "Pleiten, Pech und Pannen" zu belegen. Halten Sie also Ihre Kamera bereit!

30 Monate
: Einfache Sätze werden gebildet: "Ich will Bonbons!", "Nein, nein, nein!" oder "Will nicht!" sind die beliebtesten von ihnen.
Es kann nun wie Papa quer über den Toilettensitz pinkeln, eine halbe Rolle Klopapier pro Sitzung verbrauchen und alles auf dem Boden herum liegen lassen.

32 Monate:
Es ermutigt Mama und Papa, an Spielen teilzunehmen wie "Wir gehen Zelten" (bei dem Sie eine halbe Stunde unter dem Gartentisch zubringen), "Maulwürfe" (eine weitere halbe Stunde unter der Bettdecke) oder "Wir sind alle Elfen" (bei dem Sie erneut eine halbe Stunde mit Flügeln aus Backpapier und selbstgebautem Zauberstab im Garten herumtollen).

34 Monate:
Kompliziertere Sätze werden gebildet, wie "Ich hab dich lieb, Mami, und kann ich Bonbons haben?" oder "Ich war brav, ich schau jetzt fern...".
Die Fernbedienung für den Fernseher beherrscht es mittlerweile blind und kann, im Gegensatz zu seinen Eltern, den Videorecorder programmieren.
Die Zeichnungen werden ebenfalls komplexer: "Kreis mit Punkten darin und vier Stöcken, die aus dem Kreis herausragen" (Mama/Papa/Oma/Opa), "Kreis mit einem Stock und einem Putzlappen oben drauf" (Hubschrauber), "Kleiner Kreis mit elf Stöcken" (Jede Art von Tier).

35 Monate:
Abends geht es bereitwillig ins Bett, vorausgesetzt, folgende Prozedur wird eingehalten:

1.
Schrank nach Monstern durchsuchen,
2.
41 Kuscheltiere sorgfältig auf der Kommode arrangieren,
3.
das Bett auf einer Seite aufschütteln, nicht jedoch auf der anderen,
4.
Gute-Nacht-Kuss von Mami,
5.
die Tür genau 9,07 cm offen stehen lassen,
6.
den Schrank erneut nach Monstern absuchen,
7.
Stufen vier und fünf wiederholen,
8.
alle Stufen wiederholen.

3 Jahre:
Sie bekommen wundervolle Küsse und Umarmungen, die Sie alles Geschehene vergessen lassen...

von Andrew McKenna

 

Die Kleinkind-Diät

Viele Leute sind stets auf der Suche nach einer neuen Diät. Das Problem mit den meisten Diäten ist jedoch:

1. man bekommt nicht genug zu essen,
2. man hat nicht genug Abwechslung,
3.
man ist hinterher pleite.

Also
- mogeln die meisten Leute bei ihrer Diät,
- hören nach drei Tagen auf oder
- stopfen sich hinterher voll.

Gibt es wirklich keine andere Lösung, als aufzugeben und den Freunden zu erzählen, man habe eine Stoffwechselstörung?

Doch, es gibt eine: die neue Kleinkind-Diät!


Sie werden bemerkt haben, dass die meisten Zweijährigen ziemlich schlank sind.

Nach Rücksprache mit Kinderärzten, Röntgenologen und verzweifelten Müttern
war ich in der Lage, diese neue Diät zu formulieren. Sie ist preiswert,
bietet abwechslungsreiche Mahlzeiten und ausreichende Mengen.

Bevor Sie mit der Diät beginnen, konsultieren Sie Ihren Arzt. (Sonst müssen Sie Ihn möglicherweise hinterher aufsuchen.)

Viel Glück!


Erster Tag

Frühstück: ein Rührei, ein Stück Toastbrot mit Pflaumenmus. Essen Sie zwei Bissen Ei mit den Fingern, das restliche Ei werfen Sie auf den Boden. Nehmen Sie einen Happen Toast und schmieren Sie das Pflaumenmus auf Ihr Gesicht und Ihre Kleidung.
Mittagessen: Vier Wachsmalkreiden (Farbe ist egal), eine Handvoll
Kartoffelchips und ein Glas Milch (3 Schluck, den Rest kippen Sie auf dem Tisch aus.)
Abendessen: Ein Salzstangerl, zwei Einpfennig- und ein Fünfpfennigstück, vier Schluck abgestandenes Bier.
Snack: Toasten Sie ein Stück Brot und werfen Sie es auf den Küchenfußboden.

Zweiter Tag

Frühstück: Scheibe Toastbrot vom Vortag vom Küchenboden. Dazu eine halbe
Flasche Vanilleextrakt oder ein Schnapsglas Pflanzenfarbe.
Mittagessen: Einen halben Lippenstift Farbe "Pulsating Pink" und einen
Zigarettestummel (essen, nicht rauchen!). Dazu einen Eiswürfel.
Snack: Lutschen Sie einen Dauerlutscher gut feucht, nehmen Sie ihn dann mit in den Garten und werfen ihn in den Matsch. Dann lutschen Sie ihn wieder sauber. Danach auf den Teppich kleben.
Abendessen: einen Kieselstein oder eine trockene Erbse wird bis zum Anschlag in das rechte Nasenloch gesteckt. Gießen Sie ein Glas Eistee über Kartoffelbrei und genießen Sie dies mit einem Löffel.

Dritter Tag

Frühstück: zwei Pfannkuchen mit recht viel Sirup, mit den Fingern gegessen. Den Rest in die Haare schmieren. Von einem Glas Milch trinken Sie die Hälfte, dann stopfen Sie ein Stück Pfannkuchen in das Glas. Nach dem Frühstück holen Sie den Dauerlutscher von gestern vom Teppich, lutschen die Fusseln ab und legen ihn auf Ihren besten Sessel.
Mittagessen: Drei Streichhölzer und ein Sandwich mit Erdnussbutter und Marmelade. Spucken Sie einige Bissen davon auf den Fußboden. Gießen Sie ein Glas Milch auf dem Tisch aus und schlürfen Sie auf.
Abendessen: ein Becher Eiskrem, eine Handvoll Kartoffelchips, etwas Wein, danach kalter Kaffee.

Letzter Tag

Frühstück: eine Vierteltube Zahnpasta (Geschmack egal), ein Bissen Seife, eine Olive. Geben Sie ein Glas Milch über eine Schüssel Cornflakes, dazu eine halbe Tasse Zucker. Wenn die Cornflakes gut eingeweicht sind, schlürfen Sie die Milch auf und füttern die Cornflakes dem Hund.
Mittagessen: Suchen Sie die Krümel vom Küchenfußboden und vom Teppich im Esszimmer und essen Sie sie auf. Holen Sie den Dauerlutscher vom Sessel und lutschen Sie ihn fertig.
Abendessen: Spaghetti mit Fleischklößchen, dazu Kakao. Lassen Sie die
Fleischklößchen auf dem Teller. Als Nachtisch stecken Sie sich das Bürstchen aus der Wimperntusche in den Mund.

 

Der ultimative Test:

Bin ich bereit für ein Kind???

SPIELZEUG-TEST:
Besorge Die eine 150 l Kiste mit Lego-Steinen. (Ersatzweise tun es auch Heftzwecken oder Schrauben). Lass einen Freund oder eine Freundin die
Legos in der ganzen Wohnung verteilen. Verbinde nun Deine Augen und
versuche in die Küche oder das Bad zu gelangen ohne dabei einen einzigen Laut von Dir zu geben: Du könntest das Kind schließlich wecken
. LEBENSMITTELGESCHÄFT-TEST:
Leihe Dir ein oder zwei kleine Tiere. (Ziegen sind in diesem Fall
besonders zu empfehlen) und nehme sie zu deinem nächsten Einkauf mit.
Behalte sie die ganze Zeit im Auge und bezahle alles was sie essen oder
kaputt machen.
ANZIEH-TEST

Besorge Dir einen großen, lebendigen Tintenfisch. Versuche diesen in ein
kleines Einkaufsnetz zu stecken und stelle sicher, dass Du auch wirklich
alle Arme im Netz verstaust.
FÜTTER-TEST
Besorge Dir eine große Plastik-Tasse. Fülle Sie bis zur Hälfte mit Wasser, befestige die Tasse mit einem Bändel an der Decke und lasse die Tasse hin und her schwingen. Versuche nun löffelweise matschige Cornflakes in die Tasse zu befördern während Du vorgibst ein Flugzeug zu sein. Jetzt verteile den Inhalt der Tasse auf dem gesamten Fußboden. Bleibe gelassen.
NACHT-TEST
1. Bereite Dich folgendermaßen vor: Fülle einen Kissenbezug mit 3-4 Kilo
   feuchtem Sand.
2. Um 6 Uhr Nachmittags beginne mit dem Kissenbezug durch                 die Wohnung zu laufen, wobei Du ihn permanent hin und her wiegst
3. Tue dies bis ungefähr 9 Uhr. Lege den Kissenbezug jetzt ins Bett und
     stelle deinen Wecker auf 2 Uhr nachts.                                        
4. Um 2 Uhr stehe auf und trage den Kissenbezug wieder für eine Stunde durch die Wohnung, singe diesmal einige Schlaflieder dabei.
5. Stelle den Wecker auf 5 Uhr und wiederhole und wiederhole Schritt 4, versuch Dich an noch mehr Schlaflieder zu erinnern.
6. Stelle den Wecker auf 7 Uhr, stehe auf und bereite das Frühstück vor
7. Wiederhole das ganze Nacht für Nacht, mindestens 3 Jahre lang.
8. Bleibe tapfer!
GESCHICKLICHKEITSTEST FÜR KINDERGARTEN UND GRUNDSCHULE
Nehme einen Eier-Karton. Nehme eine Schere und Wassermalfarben und
verwandele den Eierkarton in ein Krokodil. Nun verwandle eine
Toilettenpapierrollein eine attraktive Weihnachtskerze. Jetzt versuche nur aus Tesafilm und Zellophanfolie eine exakte Kopie des Eiffel-Turms
herzustellen. Herzlichen Glückwunsch.
AUTO-TEST:
Verkaufe den BMW und kaufe statt dessen ein Renault KANGOO. Jetzt nehme ein Schokoladen-Eis und platziere es im Handschuhfach. Lass es dort! Nehme ein 10-Pfennig Stück und stecke es in den Kassettenspieler. Zerkrümele den Inhalt einer Familien-Packung Butterkekse auf dem Rücksitz. Zerkratze mit einer Garten-Harke die Türen des Autos.
KÖRPERLICHE EIGNUNG (für Frauen)
Nehme einen großen Sack voller Bohnen und Plaziere ihn vor Deinem Bauch. Lass den Sack für 9 Monate da. Jetzt entferne die Bohnen, aber lass den Sack hängen wo er ist.
FINANZIELLE EIGNUNG (für Männer)
Gehe zur Bank und Richte einen Dauerauftrag ein und lass Dein Gehalt für die nächsten 20 Jahre in gleichen Teilen auf die Konten vom
Drogerie-Markt, Spielzeuggeschäft, Lebensmittelgeschäft und mindestens 10 Vereinen überweisen.
ABSCHLUSS-TEST
Finde ein Pärchen, dass schon ein kleines Kind hat. Gebe ihnen gute
Ratschläge zu Themen wie: Disziplin, Geduld, Toleranz, Töpfchen-Training und Tisch-Manieren. Mache möglichst viele kluge Verbesserungsvorschläge Betone wie wichtig eine konsequente Erziehung ist Genieße das Experiment, es ist das letzte Mal, dass Du all diese guten Antworten parat hast. Vermutlich ist es auch das letzte Mal das Du dieses Pärchen siehst!!!!

      Das ist das Ende des Tests.
      Wenn Du den Test bestanden hast:
      Viel Spaß bei der Kinder-Herstellung !!!!!     

 

Tagebuch eines Kleinkindes

Freitag, 03.August 2001, 8:30Uhr:
Kölnisch Wasser auf Teppich gespritzt. Riecht fein. Mama böse. Kölnisch Wasser ist verboten.

Freitag, 03.August 2001, 8:45 Uhr:
Feuerzeug in Kaffee geworfen. Haue gekriegt.

Freitag, 03.August 2001, 9:00 Uhr:
In Küche gewesen. Rausgeflogen. Küche ist verboten!

Freitag, 03.August 2001, 9:15 Uhr:
In Papas Arbeitszimmer gewesen. Rausgeflogen. Arbeitszimmer auch verboten!

Freitag, 03.August 2001, 9:30 Uhr:
Schrankschlüssel abgezogen. Damit gespielt. Mama wusste nicht, wo er war. Ich auch nicht. Mama hat geschimpft.

Freitag, 03.August 2001, 10:00 Uhr:
Tollen Rotstift gefunden. Tapeten prima bemalt. Ist verboten!

Freitag, 03.August 2001, 10:15  Uhr:
Stricknadel aus Strickzeug gezogen und krumm gebogen. Zweite Stricknadel in Sofa gesteckt. Stricknadeln sind verboten!

Freitag, 03.August 2001, 11:00 Uhr
:
Sollte Milch trinken. Wollte aber Wasser! Wutgebrüll ausgestoßen.
Haue gekriegt.

Freitag, 03.August 2001, 11:15 Uhr:
Hose nass gemacht. Naßmachen verboten.

Freitag, 03.August 2001, 11.30 Uhr:
Zigaretten zerbrochen. Tabak drin. Schmeckt nicht. Sehr verboten!

Freitag, 03.August 2001, 11:45 Uhr:
Tausendfüßler bis unter Mauer verfolgt. Dort Kakerlaken gefunden. Interessant, aber verboten!

Freitag, 03.August 2001, 12:15 Uhr:
Erde mit Sand gegessen. Witziger knirschender Geschmack, aber verboten!

Freitag, 03.August 2001, 12:30 Uhr:
Salat ausgespuckt. Ungenießbar. Ausspucken dennoch auch verboten!

Freitag, 03.August 2001, 13:15 Uhr:
Mittagsruhe im Bett. Nicht geschlafen.
Aufgestanden und auf Decke gesessen. Gefroren. Frieren ist verboten!

Freitag, 03.August 2001, 15:00 Uhr:
Nachgedacht und Festgestellt:
Alles ist verboten!

 

 

Fünf Zeichen, an denen Sie erkennen, dass Ihr Kind müde ist

Sie versuchen verzweifelt, Ihr Kind zum Schlafen zu bringen? Vielleicht ist Ihr Kind noch gar nicht müde. Erst wenn mindestens drei der folgenden Punkte zutreffen, sollten Sie Ihr Kind zu Bett bringen:

1. Ihr Kind versucht von selbst, mit einer Leiter ins Gitterbett zu klettern.
2. Ihr Kind füllt bereits zum dritten Mal sein Fläschchen an der Kaffeemaschine nach.
3. Ihr Kind klemmt sich Streichhölzer zwischen die Augenlider.
4. Ihr Kind behauptet, nicht müde zu sein.
5. Es ist bereits 18:00! Das bedeutet: Das Kind muss ins Bett!

Wenn nichts mehr hilft: langweilen Sie Ihr Kind in den Schlaf!

- Diskutieren Sie mit Ihrem Kind über die Vor- und Nachteile der   Verwendung von Frames bei der Erstellung von Web-Pages.
- Erörtern Sie mit Ihrem Kind, welche Linux-Distribution für Entwickler und welche für Endanwender am besten geeignet ist.
- Lesen Sie Ihrem Kind ein paar Absätze aus der neuen Hundeverordnung vor.
- Lesen Sie Ihrem Kind diese Witzeseite vor.

 


Gott erschuf den Mann

Gott erschuf den Esel und sagte zu ihm: Du bist ein Esel. Du wirst unentwegt von morgens bis abends arbeiten und schwere Sachen auf Deinem Rücken tragen. Du wirst Gras fressen und wenig intelligent sein. Du wirst 50 Jahre leben.
Darauf entgegnete der Esel: 50 Jahre so zu leben ist viel zu viel, gib mir bitte nicht mehr als 30 Jahre.
Und es war so.


Dann schuf Gott den Hund und sprach zu ihm: Du bist ein Hund. Du wirst über die Güter der Menschheit wachen, deren ergebenster Freund sein. Du wirst das essen, was der Mensch übrig lässt und 25 Jahre leben.
Der Hund antwortete: Gott, 25 Jahre so zu leben, ist zu viel. Bitte nicht mehr als zehn Jahre.
Und es war so.

Dann erschuf Gott den Affen und sprach: Du bist ein Affe. Du sollst von Baum zu Baum schwingen und dich verhalten wie ein Idiot. Du sollst lustig sein, und so sollst du für 20 Jahre leben.
Der Affe sprach. Gott, 20 Jahre als Clown der Welt zu leben, ist zu viel. Bitte gib mir nicht mehr als zehn Jahre.
Und es war so.

Schließlich erschuf Gott den Mann und sprach zu ihm: Du bist ein Mann, das einzige rationale Lebewesen, das die Erde bewohnen wird. Du wirst Deine Intelligenz nutzen, um dir die anderen Geschöpfe untertan machen. Du wirst die Erde beherrschen und für 20 Jahre leben.
Darauf sprach der Mann: Gott, Mann zu sein für nur 20 Jahre ist nicht genug. Bitte gib mir die 20 Jahre, die der Esel ausschlug, die 15 des Hundes und die zehn des Affen.

Und so sorgte Gott dafür, dass der Mann 20 Jahre als Mann lebt, dann heiratet und 20 Jahre als Esel von morgens bis abends arbeitet und schwere Lasten trägt. Dann wird er Kinder haben und 15 Jahre wie ein Hund leben, das Haus bewachen und das essen, was die Familie übrig lässt. Dann, im hohen Alter, lebt er zehn Jahre als Affe, verhält sich wie ein Idiot und amüsiert seine Enkelkinder.
Und es ist so ...

 

 

Baby-Gebrauchsanweisung

Wir gratulieren Ihnen. Sie haben sich zur Anschaffung eines hochwertigen Exemplar aus der Produktreihe
"Homo Sapiens" entschieden. Bitte behandeln Sie den neuen Menschen mit Sorgfalt und Umsicht und lesen Sie bitte vor Inbetriebnahme genauestens diese Gebrauchsanweisung. Ansonsten kann ein reibungsloses Funktionieren des neu erworbenen Menschen nicht garantiert werden. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass auf Grund internationaler Bestimmungen ein Rückgabe- oder Umtauschrecht NICHT besteht.

(1) Inbetriebnahme des Säuglings:
   
Batterien, Netzteile oder ähnliche Energiequellen sind zum Betreiben eines Menschen nicht notwendig. Er läuft ab Werk automatisch und weitgehend wartungsfrei. Im unteren Teil des Kopfes befindet sich eine anfangs noch zahnlose Öffnung, in die allerdings in regelmäßigen Abständen organische Substanzen eingeführt werden müssen. Ein automatischer Mangelmelder erzeugt einen durchdringenden Warnton, sobald der mit empfindlichen Sensoren bestückte Magen des kleinen Menschen nicht ausreichend versorgt ist. Dieser Warnton ertönt auf Grund systemabhängiger Interferenzen nachts besonders häufig. Dieser ändert sich mit fortschreitender Betriebsdauer. Falls nicht, sollte das Baby in einer Werkstatt ausgewuchtet werden.

(2) Reinigung des Säuglings

Ablagerungen im unteren Beckenbereich vorn (flüssig) und hinten (eher fest) sind normal und kein Grund zur Besorgnis. Sie sollten mit handelsüblichen Reiniger entfernt werden. Unsachgemäße und unzureichende Reinigung führt zu Funktionsstörungen (siehe auch Garantiebestimmung) und kann das Auslösen des Warntones zur Folge haben.

(3) Inspektionen

Der Hersteller gibt den dringenden Rat, die von den Krankenkassen
empfohlenen, regelmäßigen Inspektionen durchzuführen (U1 - U9). Diese wird in ein Scheckheft eingetragen und dokumentieren die Sorgfalt des Eigentümers.

(4) Einstellen der Lach- und Giggelfunktionen

Um das beliebte Giggeln und Lachen bei Ihrem Kind hervorzurufen, müssen Sie lediglich im Reflexzonenbereich B1 des kindlichen Fußes sanfte Druck- und Kreisbewegungen ausführen und dazu laut und deutlich "kille, kille rufen. Taktile und akustischen Sensoren im Nervensystem des Kindes werden auf diese Reize mit Giggeln und Lachen antworten. Diese Funktion ist allerdings frühestens nach 6 Wochen abrufbar.

(5) Schnellabschaltung des Warntones

In den ersten Jahren kommt es regelmäßig zu systemimmanenten Schwankungen innerhalb der Tages- und Nachtfunktion des Kindes (diffuse Timer-Funktion). Gelegentlich führen übermäßig ausgedehnte Schlafphasen während des Tages zu lästigen, sogenannten "Knackwach"-Zuständen in der Nacht. Um den Timer Ihres Kindes richtig einzustellen, sollte streng auf Mittagsschlaf (nicht unter 1 1/2, nicht über 3 Stunden), ausreichende Verdunkelung des Schlafzimmers im Sommer und klare Zubettgeh-Zeiten geachtet werden. Die Timer-Funktion
reguliert sich dann von selbst. Ab Werk ist das Kind auf eine Zubettgeh-Zeit von 19:00 bis 19:30 eingestellt. Ausnahme: die italienische Produktlinie. Hier aktiviert sich die Schlaffunktion erst, wenn auch die Eltern ins Bett gehen (mediterranes Party-Modell).

(7) Gleichlaufschwankungen

Sollten Gleichlaufschwankungen auftreten, die sich meist durch heftiges
Stolpern äußern, muss die Bereifung des Kindes von einem Fachmann überprüft werden.

(8) Betrieb außer Haus

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Betrieb von Säuglingen und Kleinkindern in Restaurants und Intercontinental-Flugzeugen nicht zu empfehlen ist.

(9) Kommunikation

Ab Werk verfügt das Kind über die etwa nach 2 Jahren abrufbaren
Kommunikations-Fragmente "Will nicht", "Hunger", "Windel voll" und "Alle wach". Andere kommunikative Elemente ("Will haben", "Papa doof", "Mama Durst") kommen nach und nach dazu.

(10) Scharfstellen

Mit etwa 15 Jahren kommt es zu einer systembedingten Veränderung des
kindlichen Hormonhaushaltes. Körperbehaarung und primäre sowie sekundäre Geschlechtsorgane verändern sich. Das halberwachsene Kind ist jetzt "scharfgestellt" und sollte mit äußerster Vorsicht behandelt und nicht ohne Aufsicht mit ebenfalls "scharfgestellten" Exemplaren des anderen Geschlechts konfrontiert werden (siehe auch Haftungsbedingungen).

Nun wünschen wir Ihnen viel Spaß mit Ihrer Errungenschaft!!!
 

Was ich von meinen Kindern gelernt habe

1. Ein großes Wasserbett enthält ausreichend Wasser, um ein Haus von 180 Quadratmetern 10 cm hoch unter Wasser zu setzen. 

2. Wenn man Haarspray auf Staubbällchen sprüht und mit Inline-Skatern darüber fährt, können sich die Staubbällchen entzünden. 

3. Die Stimme eines Dreijährigen ist lauter als 200 Erwachsene in einem vollen Restaurant. 

4. Wenn man eine Hundeleine an einem Deckenventilator befestigt, ist der Motor nicht stark genug, um einen 20 Kilogramm schweren Jungen, der Batman-Unterwäsche und ein Superman-Cape trägt, rundherum zu befördern. Die Motorkraft reicht dagegen aus, wenn ein Farbeimer am Ventilator hängt, die Farbe auf allen vier Wänden eines 6 x 6 Meter großen Zimmers zu verteilen. 

5. Man sollte keine Baseball-Bälle hochwerfen, wenn der Deckenventilator eingeschaltet ist. Soll der Deckenventilator als Schläger verwendet werden, muss man den Ball einige Male hochwerfen, bevor er getroffen wird. Ein Deckenventilator kann einen Baseball-Ball sehr weit schlagen. 

6. Fensterscheiben (selbst Doppelverglasung) halten einen von einem Deckenventilator geschlagenen Baseball-Ball nicht auf. 

7. Wenn Sie die Klospülung hören, gefolgt von "Oh weia", ist es schon zu spät. 

8. Eine Mixtur aus Bremsflüssigkeit und Domestos erzeugt Rauch, viel Rauch. 

9. Ein Sechsjähriger kann mit einem Feuerstein eine Flamme erzeugen, auch wenn ein 36jähriger Mann sagt, dass das nur im Film möglich ist. Und mit einer Lupe kann man selbst an verhangenen Tagen Feuer machen. 

10. Einige Legosteine können das Verdauungssystem eines Vierjährigen passieren. 

11. Knetmasse und die Mikrowelle sollten niemals im gleichen Satz 
erwähnt werden. 

12. Kraftkleber hält ewig. 

13. Egal, wie viel Götterspeise man in den Swimmingpool tut, es ist nicht möglich, über das Wasser zu gehen. 

14. Poolfilter mögen keine Götterspeise. 

15. Videorecorder spucken keine Sandwiches aus, auch wenn das in manchen Werbespots im Fernsehen gezeigt wird. 

16. Müllbeutel sind keine guten Fallschirme. 

17. Murmeln im Tank machen beim Fahren eine Menge Lärm. 

18. Sie möchten lieber nicht wissen, was das für ein Gestank ist. 

19. Schauen Sie immer in den Ofen, bevor Sie ihn anstellen. 
Plastikspielzeuge vertragen den Ofen nicht. 

20. Die Feuerwehr in Austin, Texas, ist innerhalb von 5 Minuten da. 

21. Regenwürmern wird vom Schleudergang der Waschmaschine nicht schwindelig. 

22. Katzen dagegen wird sehr wohl schwindelig. 

22. Wenn Katzen schwindelig ist, erbrechen sie das Doppelte ihres 
Körpergewichts.

 

Du bist alt!

Vorsicht! Nach dem Lesen dieser E-mail fühlst Du Dich nie wieder jung!!!


Die , die in diesem Jahr Abitur machen, wurden um 1981/ 82 geboren.
Die meisten davon kennen nur einen Papst. Für sie gibt es außerdem keinen Kanzler vor Helmut Kohl. 
Bei "The Day After" denken sie an Kopfschmerzen, nicht an einen Film.

Und Cola gab es schon immer nur in unkaputtbaren Plastikflaschen. Der Verschluss war immer aus Kunststoff und nie aus Metall. Cola in Glas-Flaschen? Und dann nur ein Liter?

Und was sind übrigens Knibbelbilder? Ministeck? Atari ist für die meisten genauso weit weg wie Schallplatten: 
Denn sie haben nie einen Plattenspieler besessen, da ja schon vor ihrer Geburt die Compact Disc
erfunden worden ist- und sie haben nie Pac Man gespielt. 

Und erst recht kann niemand von ihnen glauben, dass man Geld ausgegeben hat, um ein "Telespiel" zu spielen, das nicht einmal so aussah wie Tennis... Im übrigen hieß Twix niemals Raider und war auch nie "der Pausensnack". Ach ja: Und was zum Teufel sind Treets?

Auch eine Kugel Eis hat immer eine Mark gekostet, es gibt keine Marken, die "Vanilla" oder "Fiorucci" heißen
und erst recht gab es nie eine Zeit ohne Marken; was ist übrigens ein Parka? Und wieso sollte
man sich Windeln um den Hals hängen - oder Palästinensertücher?

Wo wir gerade vom Outfit sprechen: Was sind Popper? Was ist ein Popperschnitt? Und warum sollte man sich seine Schultern auspolstern und das Ende seines (Stoff!-)Gürtels im 90*-Winkel nach unten hängen lassen?

Diese Generation hat nie einen Fernseher mit nur drei Programmen gesehen- ganz zu schweigen von einem Schwarz-Weiß-Fernseher.

Und vor allem nicht ohne Fernbedienung! Sie hatten immer Kabel- und Satelliten-Fernsehen. Was ist eigentlich Beta?

Der Walkmann wurde von Sony vor ihrer Geburt erfunden. Rollschuhe haben Rollen, die hintereinander angeordnet sind und der Schuh ist immer schon dran; und was sind Disco-Roller???
Wetten dass... war immer mit Thomas Gottschalk, Pommes hat man schon immer im Backofen gemacht - 
und was sind Bonanza-Räder? 

Klar kennensie Günther Netzer und Franz Beckenbauer: Das sind Fußball-Kommentatoren.
Die jetzt Zwanzigjährigen haben noch nie beim Schwimmen über den Weißen Hai nachgedacht. 

Sie wissen nicht wer Mork war und warum er vom Ork kommt. 

Ihnen ist auch egal wer J.R erschossen hat und außerdem haben sie keine Ahnung, wer J.R. überhaupt ist. Michael Jackson war immer schon weiß.

Sie haben noch nie einen Big Mac in einer Styropor-Verpackung gesehen und schon immer gibt es Haarschaum und Unisex-Hairstylingprodukte.

Sie glauben, dass es nicht sein kann, dass Puma-Schuhe mal der letzte Schrei waren und dass das Top-Modell von Adidas nur 99 Mark gekostet hat und keine Luftkammern hatte und nicht blinkte.
Sie haben noch nie ein Snickers mit roter Verpackung gesehen.
Sie wissen nicht, dass man Daten auch auf Kassetten speichern kann, denn sie haben auch noch nie eine Diskette gelocht, geschweige denn umgedreht. Sie wissen nicht, warum Niki Lauda immer eine Mütze trägt.

Sie kennen Herrn Kaiser von der Hamburg-Mannheimer nur ohne Brille und Seitenscheitel. Den netten Mann von Persil kennen sie gar nicht. Hieß der Mann nicht Clementine und war eigentlich eine Frau ??
Sie wissen nicht, dass Frau Sommer nicht mit Dr. Sommer von der Bravo
verheiratet ist, sondern bei Jakobs-Kaffee arbeitet und an Festtagen ein Pfund Krönung mitbringt.

Sie wissen nicht, dass Parkuhren früher auch 10 Pfennig Stücke
genommen haben.

Aber Du weißt das alles.

Denn Du bist alt.

 

Die 80er Jahre

Offen gestanden kotzt es mich an: dieses dumme Gerede der derzeitigen "Generation Z", die 80er Jahre wären langweilig gewesen. Totaler Bockmist!

Hört genau zu, Ihr zungengepiercten Technohoppler mit Tattoos auf der linken Arschbacke: Ihr wart nicht dabei!
Wir Mit-Dreißiger haben sie live erlebt: die Geburt des Synthesizers und den wahren Soundtrack der 80er, der von Bands wie Depeche Mode, Cure und Yazoo geschrieben wurde. Wir haben noch mit Midischleifen und Oszillographen gekämpft! Wir haben Euren Techno erfunden, bei uns nannte sich das aber noch "Wave" und war tatsächlich Musik (übrigens verwursten Eure DJ´s die Dinger noch heute zu einer Art musikalischer Canneloni mit schwülstiger Computerbasssoße).

Wir mussten noch keine Angst haben, dass uns Tina Turner mit dem klassischen Seniorenoberschenkelhalsbruch von der Bühne purzelt und wir haben Madonna noch mit festen Brüsten und ohne Baby-Pause gekannt, Ihr Nasen!

Wir verbinden "Kraftwerk" noch nicht mit Solarenergie und wir hatten noch Angst, dass Joschka Fischer von Holger Börner mit der Dachlatte verprügelt wird. Wir erinnern uns noch an Terroristenfahndungsplakate, auf denen hin und wieder ein Gesicht liebevoll mit Kuli von einem Staatsbediensteten durchgestrichen wurde.....

Die Bundeswehr und die NVA machten noch Spaß, wir kannten ja die Richtung, aus der der Feind kommt..........

Zu unserer Zeit fielen Break-Dancer auf den Fußgängerzonen noch hin und wieder richtig auf die Fresse und Peter Maffay wurde beim Stones-Konzert noch ordentlich von der Bühne gepfiffen. Wir hatten noch Plattenspieler (auf 33" und 45") und richtig geile Plattencover, auf denen man die Namen der MUSIKER (und nicht der Programmierer) ohne Lupe erkennen konnte und die tatsächlich Kunst waren - keine Tempotaschentuchgroßen, einfarbigen Booklets auf denen gerade noch "nice Price" lesbar ist.
Für uns war eine LP etwas Heiliges, das gepflegt und geliebt werden musste und keine CD-Plastik-Wegwerfware, die so robust ist, dass man sie durchaus auch als Bierglasuntersetzer verwenden kann. Bei uns erkannte jeder sein Eigentum noch an den individuellen Kratzern.

Wir haben kein BB geguckt, sondern "Formel 1", wo es eine ganze fette Stunde wirklich gute Musikvideos zu sehen gab, die das Lied untermalten, wir hatten kein MTV mit degenerierten CD-Werbespots nötig. Wir haben uns "Wiedersehen mit Brightshead" reingezogen und schleppten dann Teddies in Diskotheken und ließen uns die Haare seitlich ins Gesicht fallen - ohne diese beknackten, umgedrehten Baseballmützen oder Wollhauben.

In unseren Hosen konnte man sehen, ob einer einen Hintern hatte, heute hängt der Arsch ja bei jedem von Euch in der Kniekehle der achso tollen Adidas-Jogginghose.

Bei uns haben sich keine Neonazis mit Türken gekloppt, sondern Punks mit Teds, Teds mit Poppern, Popper mit Ökos und Ökos mit der Polizei....Und wer einen Führerschein hatte, fuhr als erstes einen Käfer oder einen Döschövö, bei dem Dellen von Individualismus zeugten, Ihr Opel-Corsa-Popel!

Und weil ihr gerade im Leistungskurs Informatik sitzt: die AC/DC Einritzungen auf den Tischen sind von UNS - und es geschieht Euch nur recht, wenn ihr glaubt, dass die Dinger aus dem Physiksaal kommen, wo irgendein findiger Schüler seinerzeit die Abkürzung für Starkstrom/Schwachstrom" in die Bank gemeißelt hat!

Also erzählt uns nichts über die 80er. Und ja, hiermit entschuldige ich mich, auch im Namen meiner Altersgenossen, für Modern Talking. Das haben wir nicht gewollt......

Erfahrungen aus der Pupertät

Wenn ich jemals einen Geheimdienst gründen müßte, würde ich nur Mütter nehmen. Gegen eine Mutter, die ihrem Sohn nachstellt, ist James Bond ein Abziehbild und Mata Hari ein Stümperin. Eine Mutter braucht keine Waffen, keine Drogen, kein Agentennetz und keine Gewalt. Sie braucht nur ihre Beobachtungsgabe, die schmutzige Wäsche ihres Sohnes, einen kleinen Hausputz und ein paar Telefonate. Diese Erfahrung macht man spätestens, wenn man die ersten Geheimnisse vor der Mutter zu verbergen versucht.....in der Pupertät.
MUTTER: Na, Schatz, wie wars in der Schule. Und wer ist "B.S."?
SOHN: "B.S."? Wer soll das sein?
MUTTER: Weiß nicht. Steht in Deinem Deutschheft hinten drin. Ist es ein Mädchen?
SOHN: "B.S."....das heißt....das steht für "Biostunde". Und warum liest Du überhaupt in meinem Deutschheft?
MUTTER: Ich hab einen Kuli gesucht. So, "Biostunde". Ich dachte es heißt vielleicht "Bettina Seiffert"?
SOHN: Wie.....wie kommst Du denn darauf?
MUTTER: Och, nur so. Weil Du so ein Sexheft mit Bildern von nackten Frauen in dem Spalt zwischen deinem Schreibtisch und der Wand hast. Und Kondome im Portmonaie. Und Barbaras Mutter sagt, Bettina Seiffert hat, schon Erfahrung mit Jungs.
SOHN: Du schnüffelst in meinen Sachen rum, während ich weg bin? Und Du hast Barbaras Mutter erzählt, daß ich Kondome und einen Porno habe?????
MUTTER: Ja. "B.S." hätte ja auch "Barbara Schulz" sein können. Und mit Barbara hast Du ja schließlich schon auf der Klassenfahrt geknutscht....Sagt jedenfalls Deine Klassenlehrerin.
SOHN: Was???? Frau Schottmüller weiß auch alles?
MUTTER: Natürlich nicht!!! Ich will Dich ja nicht blamieren. Ich hab natürlich einen Vorwand benutzt.
SOHN: Gott sei dank! Moment.....was für einen Vorwand?
MUTTER: Ich hab ihr erzählt, daß ich Angst hätte, Du würdest auf Jungs stehen. Da hat sie mir das mit dem Knutschen sofort erzählt.....Clever nicht?
SOHN: Ja sehr clever!! Barbaras Mutter denkt jetzt, ich bin ein Sexmaniac, und meine Klassenlehrerin ich sei schwul. Und wenn beide nur ein bißchen wie Du sind, weiß es morgen die ganze Stadt. Und Bettina hält mich für pervers! Vielen Dank Mutti!!!
MUTTER: Keine Angst, mein Engel. Mit Bettina hab ich alles geklärt. Nettes Mädchen. Sie kommt gleich mit ihrer Mutter zum Kaffee vorbei.
SOHN:Was....hast...Du....Bettina....erzählt?????????
MUTTER: Daß sie sich keine Sorgen machen muß wegen der Pornos. Ein Junge, der noch mit 15 ins Bett macht, hat mit Sex bestimmt noch nix am Hut.....


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